Kaufpreisaufteilung und Restnutzungsdauergutachten für Immobilien in Hannover und Hamburg
Aktuell kommen zunehmend Investoren, Kapitalanleger und Immobilieneigentümer aus Hannover und Hamburg mit einer sehr konkreten Fragestellung auf uns zu:
Ist die Aufteilung meines Immobilienkaufpreises auf Gebäude sowie Grund und Boden tatsächlich sachgerecht auch im Bezug zu meinem Restnutzungsdauergutachten?
Die Frage ist für Investoren von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung.
Beim Erwerb einer vermieteten Immobilie wird regelmäßig ein Gesamtkaufpreis für das bebaute Grundstück gezahlt. Steuerlich muss dieser Kaufpreis jedoch aufgeteilt werden. Denn während der auf das Gebäude entfallende Anteil grundsätzlich der Absetzung für Abnutzung – der AfA – zugänglich ist, kann der auf Grund und Boden entfallende Anteil grundsätzlich nicht abgeschrieben werden. Das BMF stellt hierfür eine Arbeitshilfe bereit; die aktuelle Fassung wurde im März 2026 aktualisiert.
Für einen Investor ist deshalb nicht allein der Kaufpreis einer Immobilie interessant.
Mindestens ebenso wichtig ist die Frage: Welcher Teil der Investition entfällt wirtschaftlich auf das Gebäude – und welcher auf Grund und Boden? Und inwieweit bietet mir die Kaufpreisaufteilung nebst Restnutzungsdauergutachten Optimierungspotential meiner Abschreibung?
Gerade bei älteren Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäusern, Wohn- und Geschäftshäusern und anderen Renditeimmobilien kann die Antwort erheblichen Einfluss auf die langfristige steuerliche Betrachtung eines Investments haben.
Hinzu kommt ein zweiter Faktor: die tatsächliche Nutzungsdauer des Gebäudes.
Damit treffen zwei Themen aufeinander, mit denen wir uns als Sachverständige intensiv beschäftigen: die sachgerechte Kaufpreisaufteilung und der Nachweis einer gegebenenfalls kürzeren tatsächlichen Nutzungsdauer.
Dabei verfolgen wir bewusst einen anderen Ansatz als eine rein steuerlich motivierte Rechenoptimierung.
Unser Ziel ist eine objektspezifische, marktgerechte, nachvollziehbare und in sich konsistente Bewertung.
Wir zeigen Ihnen die für Sie und Ihre Immobilien geeigneten Bewertungsmodelle gerne auf
Warum ist die Kaufpreisaufteilung in Verbindung mit einem Restnutzungsdauergutachten für Investoren so relevant?
Beim Erwerb eines bebauten Grundstücks wird im Kaufvertrag üblicherweise ein Gesamtkaufpreis vereinbart.
Dieser Kaufpreis umfasst wirtschaftlich jedoch mindestens zwei unterschiedliche Bestandteile:
den Wert des Grund und Bodens und
den Wert des aufstehenden Gebäudes.
Für die steuerliche Abschreibung muss deshalb ermittelt werden, welcher Anteil der gesamten Anschaffungskosten auf das Gebäude entfällt.
Nehmen wir ein vereinfachtes Beispiel:
Ein Investor erwirbt eine vermietete Bestandsimmobilie einschließlich Anschaffungsnebenkosten für insgesamt 1.000.000 Euro. Entfallen davon 50 Prozent auf das Gebäude, beträgt die AfA-Bemessungsgrundlage 500.000 Euro.
Entfallen dagegen sachgerecht 65 Prozent auf das Gebäude, beträgt die Bemessungsgrundlage 650.000 Euro.
Bei einem rein beispielhaft angenommenen AfA-Satz von 2 Prozent bedeutet dies einen Unterschied von 3.000 Euro bei der jährlichen AfA. Über einen längeren Investitionszeitraum kann die Kaufpreisaufteilung damit erhebliche wirtschaftliche Bedeutung entwickeln.
Genau deshalb muss sie aber auch belastbar sein.
Es wäre aus unserer Sicht nicht sachgerecht, zunächst einen gewünschten Gebäudeanteil festzulegen und anschließend die Bewertungsparameter so lange zu verändern, bis dieses Ergebnis erreicht wird.
Die Immobilie bestimmt das Ergebnis – nicht die gewünschte Steuerwirkung.
DEKRA-Sachverständige für Immobilienbewertung: Carolin Kranz
Wie wird ein Immobilienkaufpreis grundsätzlich aufgeteilt?
Für eine fachgerechte Kaufpreisaufteilung werden der Wert des Gebäudes und der Wert des Grund und Bodens grundsätzlich Beim Kauf eines bebauten Grundstücks werden Grund und Boden und Gebäude wirtschaftlich nicht separat gehandelt. Der Investor erwirbt die Immobilie als Einheit.
Für steuerliche Zwecke muss dieser einheitliche Gesamtkaufpreis dennoch auf die unterschiedlichen Wirtschaftsgüter verteilt werden.
Die Fachliteratur beschreibt die Ausgangsfrage deshalb sehr anschaulich: Gesucht wird letztlich, welchen Teil des Gesamtkaufpreises ein wirtschaftlich handelnder Erwerber dem Grund und Boden und welchen Teil er dem Gebäude zurechnen würde. Die Immobilie ist dabei grundsätzlich so zu betrachten, wie sie tatsächlich erworben wurde und weitergenutzt beziehungsweise weitervermietet wird.
Das ist für das weitere Verständnis entscheidend.
Denn der Investor erwirbt regelmäßig keine unbebaute Projektentwicklungsfläche.
Er kauft beispielsweise ein 60 Jahre altes Mehrfamilienhaus, ein Wohn- und Geschäftshaus aus der Gründerzeit oder eine andere Bestandsimmobilie mit bestehenden Mietverhältnissen, einem konkreten Gebäudezustand und einem begrenzten wirtschaftlichen Nutzungshorizont.
Jetzt Ihre Immobilienbewertung unverbindlich anfragen
Tim Post – Zertifizierter Sachverständiger für Immobilienbewertung (W) (EIPOSCERT), Zertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17024
Kaufpreisaufteilung ist nicht einfach Vergleichswert-, Ertragswert- oder Sachwertverfahren
An diesem Punkt möchten wir eine häufige Vereinfachung vermeiden.
Vergleichswertverfahren, Ertragswertverfahren und Sachwertverfahren sind zunächst Verfahren der Immobilienwertermittlung. Sie können dazu dienen, die für eine Kaufpreisaufteilung benötigten Werte sachgerecht herzuleiten.
Die eigentliche Kaufpreisaufteilung besteht aber darin, das ermittelte Wertverhältnis zwischen den einzelnen Bestandteilen auf den tatsächlich gezahlten Gesamtkaufpreis zu übertragen.
Die BMF-Arbeitshilfe verwendet die klassischen Verfahren in einem typisierten Modell. Die aktuelle Anleitung prüft die verfügbaren Daten in der Reihenfolge Vergleichswert-, Ertragswert- und Sachwertverfahren; für Renditeobjekte wie Mietwohngrundstücke und gemischt genutzte Grundstücke spielt insbesondere die Ertragswertbetrachtung eine wichtige Rolle. Das BMF betont zugleich, dass damit kein genereller Vorrang eines bestimmten Verfahrens festgelegt wird.
Die im Rahmen klassischer Verkehrswertermittlungsverfahren rechnerisch entstehenden Boden- und Gebäudewerte sollten nicht ohne Weiteres als tatsächlich am Markt separat gehandelte Kaufpreisanteile verstanden werden dürfen. Ein bebautes Grundstück wird am Markt als Einheit gehandelt.
Für Anleger bedeutet das:
Ein professionelles Gutachten sollte nicht nur ein Rechenschema reproduzieren. Es muss erklären, warum die verwendeten Wertansätze gerade für dieses Investment plausibel sind.
Die BMF-Arbeitshilfe 2026: sinnvoller Ausgangspunkt, aber typisiert
Die Arbeitshilfe des Bundesministeriums der Finanzen ist für uns ein wichtiger Vergleichsmaßstab.
Die aktuelle Fassung hat den Stand März 2026. Das BMF bezeichnet das Verfahren selbst als typisierte Kaufpreisaufteilung beziehungsweise Plausibilitätsprüfung und das Ergebnis ausdrücklich als qualifizierte Schätzung, die sachverständig begründet widerlegbar ist. Außerdem werden besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale innerhalb der typisierten Arbeitshilfe nicht vollständig berücksichtigt.
Das ist ein wichtiger Unterschied. Bei einem Standardfall kann eine typisierte Berechnung zu einem nachvollziehbaren Ergebnis führen. Bei einer komplexeren Bestandsimmobilie kann jedoch genau das entscheidend sein, was ein standardisiertes Modell nur eingeschränkt erfassen kann: der tatsächliche Gebäudebestand, die konkrete Nutzung, unterschiedliche Mietniveaus, Modernisierungen, eine besondere Grundstücksausnutzung oder eine abweichende wirtschaftliche Situation.
Interessanterweise weist selbst die aktuelle BMF-Anleitung darauf hin, dass bei einem Missverhältnis zum Bodenwert und einem möglicherweise vorliegenden Liquidationsobjekt die Arbeitshilfe im Einzelfall keine sachgerechte Kaufpreisaufteilung ermöglichen kann und der Sachverhalt dann individuell zu erörtern ist.
Zertifizierter Sachverständiger für Immobilienbewertung: Tim Post
🔍 Der entscheidende Punkt: Bodenrichtwert ist nicht gleich Bodenwert der Bestandsimmobilie
Gerade für Investoren ist dieser Zusammenhang besonders wichtig.
Häufig wird zunächst sehr einfach gerechnet:
Grundstücksfläche × Bodenrichtwert = Bodenwert
Doch genau hier liegt bei Bestandsobjekten häufig die entscheidende Bewertungsfrage.
Nach § 196 BauGB werden Bodenrichtwerte in bebauten Gebieten mit dem Wert ermittelt, der sich ergeben würde, wenn der Boden unbebaut wäre.
Das bedeutet: Der Bodenrichtwert betrachtet wertmethodisch ein fiktiv unbebautes Grundstück. Der Investor hat aber gerade kein unbebautes Grundstück erworben. Er hat beispielsweise ein seit Jahrzehnten bebautes Mehrfamilienhaus erworben und möchte dieses weiterhin vermieten.
Die von uns ausgewerteten Fachunterlagen formulieren dieses Problem sehr deutlich. Dort wird darauf hingewiesen, dass der modellhafte Bodenwert eines fiktiv unbebauten beziehungsweise neu bebaubaren Grundstücks bei einer Bestandsimmobilie regelmäßig zu einem zu hohen Bodenwertanteil führen kann, wenn er ohne weitere Betrachtung für die Kaufpreisaufteilung übernommen wird.
Genau deshalb betrachten wir den Bodenrichtwert nicht isoliert.
Warum der Bodenrichtwert trotzdem nicht einfach beliebig reduziert werden darf
Auch hier ist Differenzierung wichtig.Dass der Bodenrichtwert auf ein unbebaut gedachtes Grundstück bezogen ist, bedeutet nicht, dass bei jeder Bestandsimmobilie pauschal ein beliebiger Abschlag vorgenommen werden darf. Eine Reduzierung muss fachlich begründet werden.
Die aktuelle BMF-Anleitung erlaubt beispielsweise ausdrücklich Anpassungen, wenn sich die Grundstücksmerkmale des Bodenrichtwertgrundstücks und des Bewertungsgrundstücks unterscheiden und geeignete Umrechnungskoeffizienten vorliegen.
Bei Bestandsimmobilien ist darüber hinaus zu untersuchen, ob der für ein fiktiv unbebautes beziehungsweise neu bebaubares Grundstück abgeleitete Bodenrichtwert die wirtschaftliche Situation des tatsächlich vorhandenen Gebäudebestands für die spezielle Aufgabe der Kaufpreisaufteilung angemessen widerspiegelt.
Genau hier kommt für uns bei geeigneten Objekten das Mietsäulenverfahren ins Spiel. Bei geeigneten Renditeobjekten bevorzugen wir eine ergänzende Kaufpreisaufteilung unter Einbeziehung des Mietsäulenverfahrens.
Warum? Weil dieses Verfahren genau dort ansetzt, wo die rein schematische Betrachtung eines Bodenrichtwertes an ihre Grenzen stoßen kann. Aus unserer Sicht kann über dieses Verfahren notwendige objektspezifische Anpassungen am Bodenrichtwert nachvollziehbar vornehmen, um einen auf den tatsächlichen Gebäudebestand bezogenen Bodenwert herzuleiten. Als unterschiedliche Varianten kommen beispielsweise die Ansätze nach Kleiber, Sprengnetter und Strotkamp in Betracht.
Wie funktioniert das Mietsäulenverfahren – ohne Fachchinesisch?
Man kann den Grundgedanken vereinfacht so erklären: Ein unbebautes Grundstück könnte heute möglicherweise optimal und modern neu bebaut werden. Auf dem tatsächlich erworbenen Grundstück steht jedoch bereits ein Bestandsgebäude.
Dieses Bestandsgebäude erzielt möglicherweise andere marktübliche Mieten als ein moderner Neubau. Auch die bauliche Ausnutzung kann von derjenigen abweichen, die dem Bodenrichtwert zugrunde liegt. Das Mietsäulenverfahren betrachtet deshalb die wirtschaftliche Nutzung des tatsächlich vorhandenen Grundstücks.
Bei einem Wohn- und Geschäftshaus können beispielsweise Ladenflächen im Erdgeschoss, Büroflächen darüber und Wohnungen in den weiteren Etagen vorhanden sein. Diese Nutzungen besitzen unterschiedliche marktübliche Ertragspotenziale. Die Mietsäulenlogik ermöglicht es, solche Unterschiede strukturiert in eine objektspezifische Bodenwertanpassung zu überführen.
Für den Investor ist dabei nicht die mathematische Formel entscheidend.
Entscheidend ist das wirtschaftliche Prinzip:
Wir vergleichen nicht abstrakt ein unbebautes Grundstück mit dem Kaufpreis einer alten Bestandsimmobilie. Wir betrachten, welche wirtschaftliche Nutzung mit dem tatsächlich vorhandenen Bestand verbunden ist.
Backoffice: Katharina Wickert
Jetzt Ihre Immobilienbewertung unverbindlich anfragen
Kann sich dadurch der Bodenwert reduzieren?
Ja – und gerade bei älteren Bestandsobjekten kann dies ein wesentlicher Punkt sein.
Die Fachliteratur zeigt, dass insbesondere bei Bestandsgebäuden und hohen Bodenwertniveaus eine unreflektierte Verwendung des auf ein fiktiv freigelegtes beziehungsweise neu bebaubares Grundstück bezogenen Bodenwerts zu problematischen Verhältnissen führen kann. Als Ansatz wird unter anderem beschrieben, den Bodenwert unter Einbeziehung des Unterschieds zwischen einer bei Neubau und einer im Bestand marktüblich erzielbaren Miete anzupassen.
Das bedeutet aber ausdrücklich nicht:
„Bestandsgebäude vorhanden = Bodenwert immer um X Prozent reduzieren.“
Ein solcher pauschaler Ansatz wäre gerade das Gegenteil einer sachverständigen Bewertung.
Wir prüfen vielmehr, ob und in welcher Höhe die Anpassung für das konkrete Objekt und den konkreten Teilmarkt nachvollziehbar ist.
Bei geeigneten Bestandsimmobilien kann daraus ein gegenüber dem fiktiv unbebauten Grundstück geminderter, auf die Bestandsbebauung bezogener Bodenwertanteil resultieren.
Und genau diese Differenz kann bei der Kaufpreisaufteilung erhebliche Bedeutung haben.
Was ist mit dem Jacoby-Verfahren?
Auch das sogenannte Jacoby-Verfahren beschäftigt sich intensiv mit der Herausforderung der Kaufpreisaufteilung bebauter Grundstücke.
Ein aus Investorensicht interessanter Grundgedanke ist die Fortführung der vorhandenen Nutzung. Bei dieser Vorgehensweise wird ausdrücklich darauf abgestellt, dass der Erwerber die Immobilie so weiter nutzt beziehungsweise vermietet, wie er sie erworben hat – über die vorhandene Restnutzungsdauer und nicht unter der Fiktion eines sofortigen Abrisses mit anschließender Neubebauung.
Das Verfahren arbeitet unter anderem mit einem über die Restnutzungsdauer reduzierten beziehungsweise abgezinsten Bodenwert.
Wir betrachten das Jacoby-Modell daher durchaus als fachlich interessanten Ansatz.
Für unsere eigene Gutachtenpraxis bevorzugen wir bei geeigneten Objekten jedoch eine möglichst transparente und unmittelbar nachvollziehbare objektspezifische Bodenwertableitung, insbesondere über die Mietsäulenlogik.
Denn ein Investor, Steuerberater oder Finanzbeamter sollte nicht nur ein Endergebnis erhalten.
Er sollte nachvollziehen können: Welche Ausgangsdaten wurden verwendet? Welche marktüblichen Mieten wurden angesetzt? Warum wurde der Bodenwert angepasst? Und wie ergibt sich daraus der Gebäudeanteil?
Genau diese Transparenz ist für uns ein wesentlicher Qualitätsmaßstab.
👉 Kaufpreisaufteilung und Restnutzungsdauer: zwei Themen, die Investoren gemeinsam im Blick haben sollten
Bei vielen unserer Mandate kommt nach der Kaufpreisaufteilung unmittelbar die nächste Frage:
Wie lange kann das erworbene Gebäude tatsächlich noch wirtschaftlich genutzt werden?
Die beiden Themen beeinflussen die steuerliche Abschreibung an unterschiedlichen Stellen.
Die Kaufpreisaufteilung bestimmt, welcher Anteil der Anschaffungskosten überhaupt dem Gebäude zugerechnet wird.
Die tatsächliche Nutzungsdauer kann beeinflussen, über welchen Zeitraum dieser Gebäudeanteil abgeschrieben wird.
Für Investoren ist deshalb nachvollziehbar, warum beide Themen häufig gemeinsam betrachtet werden.
Doch hier ist eine wichtige fachliche Feinheit zu beachten.
Kaufpreisaufteilung und Nutzungsdauergutachten sind nicht dieselbe Bewertung
Wir würden nicht empfehlen, einfach eine in einem Restnutzungsdauergutachten ermittelte Zahl ungeprüft in jede Kaufpreisaufteilung zu übernehmen.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Kaufpreisaufteilung und steuerliche Nutzungsdauer unterschiedliche Bewertungsaufgaben darstellen. Die Kaufpreisaufteilung ist verkehrswertorientiert; die steuerrechtliche Nutzungsdauer verfolgt eine andere Zielsetzung. Deshalb kann eine Restnutzungsdauer innerhalb einer Verkehrswertermittlung von der steuerrechtlich nachzuweisenden tatsächlichen Nutzungsdauer abweichen.
Gerade darin liegt aus unserer Sicht die Qualität einer professionellen Gesamtbetrachtung.
Getrennt ermitteln – aber konsistent argumentieren.
Der technische Zustand des Gebäudes kann nicht in einem Gutachten hervorragend und im anderen plötzlich schlecht sein.
Modernisierungen können nicht einmal vollständig wertsteigernd berücksichtigt und bei einer anderen Berechnung ignoriert werden.
Gebäudealter, Modernisierungszustand, Schäden, Drittverwendungsfähigkeit und wirtschaftliche Nutzbarkeit müssen aus derselben tatsächlichen Objektanalyse hervorgehen.
Wenn sich aufgrund der unterschiedlichen Aufgabenstellungen unterschiedliche Nutzungsdauern ergeben, muss der Unterschied fachlich erklärbar sein.
Das ist für uns Konsistenz.
Nicht das mechanische Verwenden derselben Zahl.
Die tatsächliche Nutzungsdauer ist gerade bei älteren Investments relevant
Der Bundesfinanzhof hat 2024 bestätigt, dass zur Darlegung einer kürzeren tatsächlichen Nutzungsdauer eine sachverständige Schätzung verwendet werden kann, sofern die maßgeblichen Umstände des konkreten Gebäudes nachvollziehbar berücksichtigt werden. In dem entschiedenen Fall wurde eine anhand der damaligen ImmoWertV-Regelungen sachverständig ermittelte kürzere Nutzungsdauer anerkannt.
Hinzu kommt eine aktuelle Entwicklung:
Das BMF hat das restriktivere Schreiben vom 22. Februar 2023 mit Schreiben vom 1. Dezember 2025 vollständig aufgehoben.
Das bedeutet jedoch nicht, dass beliebige kurze Restnutzungsdauern nun automatisch akzeptiert werden.
Gerade bei hochwertigen Investments sollte der Anspruch höher sein.
Wir untersuchen die Immobilie objektspezifisch und legen nachvollziehbar dar, welche technischen, wirtschaftlichen und objektspezifischen Faktoren den verbleibenden Nutzungshorizont prägen.
Ein aktuelles BFH-Urteil zeigt, warum beide Themen sauber getrennt werden müssen
Der Bundesfinanzhof hatte 2025 über die Kaufpreisaufteilung einer denkmalgeschützten Immobilie zu entscheiden.
Das gerichtlich eingeholte Gutachten kam auf einen Gebäudeanteil von 41,10 Prozent und einen Bodenanteil von 58,90 Prozent. Gleichzeitig wurde eine Restnutzungsdauer von 30 Jahren zugrunde gelegt.
Der BFH akzeptierte damit gerade nicht die Vorstellung, eine eingeschränkte beziehungsweise endliche Gebäudenutzungsdauer müsse automatisch dazu führen, dass dem Grund und Boden kein oder nahezu kein Wert mehr zukommt.
Für unsere Gutachtenpraxis ist das ein wichtiger Punkt:
Eine kurze tatsächliche Nutzungsdauer ist kein Freifahrtschein für einen beliebig niedrigen Bodenwert.
Und ein angepasster Bodenwert ist kein Argument dafür, die Nutzungsdauer künstlich zu verlängern.
Beides muss jeweils aus seiner eigenen Bewertungsaufgabe heraus nachvollziehbar begründet werden.
Warum gerade Investoren Kaufpreisaufteilung und Nutzungsdauer frühzeitig prüfen sollten
Für einen privaten Eigennutzer mag die steuerliche Kaufpreisaufteilung häufig eine nachgelagerte Frage sein.
Bei einem professionellen Immobilieninvestment gehört sie aus unserer Sicht wesentlich früher auf den Tisch.
Denn ein Investor analysiert vor dem Ankauf nicht nur Lage, Kaufpreis und Miete.
Er analysiert auch Cashflow, Finanzierung, Instandhaltungsrisiken, CapEx, Entwicklungspotenziale und den steuerlichen Rahmen.
Die AfA-Bemessungsgrundlage gehört deshalb in eine professionelle Investmentbetrachtung.
Idealerweise wird die Kaufpreisaufteilung nicht erst Monate nach Beurkundung untersucht.
Bei größeren Mehrfamilienhäusern, Wohn- und Geschäftshäusern und Portfolioankäufen kann eine sachverständige Vorprüfung bereits vor Abschluss des Kaufvertrages sinnvoll sein.
Eine wirtschaftlich und fachlich begründbare Kaufpreisaufteilung kann dann gemeinsam mit Steuerberater und gegebenenfalls Notar in die weitere Strukturierung des Erwerbs einfließen.
Im Gespräch mit Tim Post
Besonders relevant bei Bestandsimmobilien in Hannover und Hamburg
Gerade bei unseren Mandaten in Hannover und Hamburg treffen wir häufig auf genau die Immobilien, für die diese Fragen besonders interessant sind: Ältere Mehrfamilienhäuser, klassische Zinshäuser, Wohn- und Geschäftshäuser, gemischt genutzte Objekte und Bestandsimmobilien mit erheblichem Grundstückswert.
Hier kann die bloße Übernahme eines Bodenrichtwertes zu kurz greifen.
Für uns beginnt die eigentliche Sachverständigenarbeit deshalb mit Fragen wie: Passt das Bodenrichtwertgrundstück tatsächlich zum Bewertungsobjekt? Welche Nutzung ist vorhanden? Welche marktüblichen Erträge sind nachhaltig erzielbar? Welche Bestandsbebauung steht dem theoretisch unbebauten Grundstück gegenüber? Wie ist die tatsächliche bauliche Ausnutzung? Und wie stellt sich der wirtschaftliche Zustand des Gebäudes dar?
Erst aus dem Zusammenspiel dieser Faktoren entsteht ein belastbares Bild.
Was wir bei einer Kaufpreisaufteilung untersuchen
Für eine sachverständige Kaufpreisaufteilung betrachten wir das Investment nicht als bloßen Datensatz in einer Excel-Datei, sondern als konkretes Bewertungsobjekt. Je nach Immobilie gehören dazu insbesondere Kaufvertrag und Anschaffungsnebenkosten, Bodenrichtwert und Bodenrichtwertgrundstück, Grundstücksgröße und bauliche Ausnutzung, Mietverhältnisse und marktübliche Mieten, Gebäudealter und Modernisierungen, vorhandene Rechte und Belastungen, die wirtschaftliche Nutzung des Bestands sowie – bei geeigneten Objekten – eine objektspezifische Bodenwertanpassung unter Einbeziehung des Mietsäulenverfahrens.
Bei einer zusätzlichen Untersuchung der tatsächlichen Nutzungsdauer werden Gebäudezustand, Modernisierungsgrad und weitere technische und wirtschaftliche Einflussfaktoren eigenständig beurteilt.
Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass beide Gutachten auf derselben fundierten Kenntnis der Immobilie aufbauen können.
Unsere Position: keine Steueroptimierung um jeden Preis
Gerade im Bereich AfA und Restnutzungsdauer erleben wir am Markt teilweise sehr offensive Versprechen.
Gerade bei größeren Investments halten wir diesen Ansatz langfristig für wesentlich wertvoller.
Häufige Fragen zur Kaufpreisaufteilung
Ist die BMF-Arbeitshilfe verbindlich?
Die aktuelle BMF-Arbeitshilfe ist ein offizielles typisiertes Instrument zur Kaufpreisaufteilung und Plausibilitätsprüfung. Das BMF selbst bezeichnet ihr Ergebnis jedoch als qualifizierte Schätzung, die sachverständig begründet widerlegt werden kann.
Ist der Bodenrichtwert automatisch der Bodenwert meiner Bestandsimmobilie?
Nein. Bereits gesetzlich wird der Bodenrichtwert in bebauten Gebieten unter der Annahme ermittelt, der Boden sei unbebaut. Für die konkrete Kaufpreisaufteilung einer Bestandsimmobilie kann daher eine weitergehende objektspezifische Untersuchung erforderlich sein.
Wird der Bodenwert bei einer Bestandsimmobilie immer reduziert?
Nicht pauschal. Eine Anpassung muss sachverständig begründet werden. Bei geeigneten älteren Bestandsimmobilien kann das Verhältnis zwischen dem fiktiv unbebauten Bodenrichtwertgrundstück und dem tatsächlich bebauten Renditeobjekt jedoch eine Minderung des für die Kaufpreisaufteilung sachgerechten Bodenwertanteils begründen. Die von uns ausgewerteten Fachunterlagen behandeln gerade diese Problematik ausführlich.
Warum bevorzugen wir das Mietsäulenverfahren?
Weil sich die Anpassung transparent aus der tatsächlichen Nutzung, der Ertragssituation und der Grundstücksausnutzung herleiten lässt. Die Strotkamp-Mietsäule wird in den ausgewerteten Fachunterlagen als nachvollziehbare Möglichkeit zur Ableitung eines angemessenen Bodenwertanteils eingeordnet.
Sind Kaufpreisaufteilung und Restnutzungsdauergutachten dasselbe?
Nein. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Aufgabenstellungen. Sie sollten eigenständig ermittelt, aber auf derselben tatsächlichen Objektbasis konsistent begründet werden.
Ist eine Kombination für Investoren sinnvoll?
Gerade bei älteren Renditeimmobilien kann es sinnvoll sein, beide Fragestellungen zu untersuchen. Die Kaufpreisaufteilung betrifft die AfA-Bemessungsgrundlage; die tatsächliche Nutzungsdauer betrifft den zeitlichen Abschreibungshorizont. Entscheidend ist, dass aus beiden Gutachten kein fachlicher Widerspruch entsteht.
Fazit: Für Investoren zählt nicht die größte AfA – sondern die belastbare Bewertung
Die Kaufpreisaufteilung ist weit mehr als eine steuerliche Nebenrechnung nach einem Immobilienerwerb.
Gerade bei älteren Renditeimmobilien kann sie einen wesentlichen Einfluss auf die langfristige Wirtschaftlichkeit des Investments haben.
Der Ausgangspunkt scheint zunächst einfach:
Ein Teil des Kaufpreises entfällt auf den nicht abschreibbaren Grund und Boden.
Ein Teil entfällt auf das abschreibungsfähige Gebäude.
Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch in der sachgerechten Ermittlung dieser Anteile.
Ein Bodenrichtwert beschreibt in bebauten Gebieten gesetzlich einen unbebaut gedachten Boden. Ein Investor erwirbt hingegen eine konkrete Bestandsimmobilie, die über einen bestimmten Zeitraum weitergenutzt und vermietet wird.
Genau diese Diskrepanz macht eine individuelle Betrachtung insbesondere bei älteren Bestandsobjekten interessant.
Bei geeigneten Renditeimmobilien bevorzugen wir deshalb eine ergänzende Bodenwertbetrachtung über das Mietsäulenverfahren, weil sich hier die tatsächliche Nutzung und Ertragssituation des Gebäudebestands nachvollziehbar in die Bodenwertableitung einbeziehen lässt.
Die Restnutzungsdauer betrachten wir dabei nicht als Rechentrick zur Erhöhung der AfA.
Sie ist eine eigenständige sachverständige Fragestellung.
Kaufpreisaufteilung und tatsächliche Nutzungsdauer werden daher getrennt ermittelt – aber auf einer gemeinsamen, widerspruchsfreien Tatsachengrundlage.
Das ist aus unserer Sicht der entscheidende Qualitätsunterschied.
Kaufpreisaufteilung und Restnutzungsdauer für Investoren in Hannover und Hamburg
Sie haben ein Mehrfamilienhaus, ein Wohn- und Geschäftshaus oder eine andere vermietete Bestandsimmobilie in Hannover oder Hamburg erworben oder prüfen derzeit einen Ankauf?
Wir unterstützen Investoren, Kapitalanleger und Immobilieneigentümer bei der sachverständigen Prüfung der Kaufpreisaufteilung und – sofern sinnvoll – bei der zusätzlichen Ermittlung der tatsächlichen Nutzungsdauer.
Unser Anspruch ist keine pauschale Steueroptimierung, sondern eine hochwertige, nachvollziehbare und objektspezifische Bewertungsgrundlage, die zu Ihrer Immobilie und Ihrer Investitionsentscheidung passt.
Sprechen Sie uns gerne vor oder nach dem Immobilienerwerb an.
Hinweis: Unsere Gutachten betreffen die sachverständige Immobilienbewertung. Sie stellen keine steuerliche oder rechtliche Beratung dar. Die steuerliche Würdigung und Verwendung der Ergebnisse sollte mit Ihrem Steuerberater abgestimmt werden.
Aktuelle Marktanalyse auf Basis der Gutachterausschuss-Daten
Stand: März 2026 | Landkreis Celle
Die Kaufpreisentwicklung zeigt:
Ein- und Zweifamilienhäuser: +2,1 %
Reihenhäuser & Doppelhaushälften: +8,5 %
Eigentumswohnungen: +3,8%
Der Immobilienmarkt im Landkreis Celle zeigt weiterhin eine stabile Entwicklung. Die aktuellen Grundstücksmarktdaten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in Niedersachsen geben einen guten Überblick über die Preisentwicklung im Jahr 2025.
Als zertifiziertes Sachverständigenbüro für Immobilienbewertung analysieren wir regelmäßig die Marktdaten der Region, um Eigentümern und Käufern eine fundierte Einschätzung des aktuellen Immobilienmarktes zu geben.
Ein- und Zweifamilienhäuser: stabile Preise im Landkreis Celle
Für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser im Bestand lag der mittlere Kaufpreis (Median) im Jahr 2025 im Landkreis Celle bei rund:
245.000 Euro
Im Vorjahr lag der Medianpreis noch bei:
240.000 Euro
Damit ergibt sich ein moderater Preisanstieg von rund 2 Prozent. Die Preise für klassische Wohnhäuser zeigen sich im Landkreis Celle weitgehend stabil mit leichter Aufwärtsbewegung.
Reihen- und Doppelhäuser besonders gefragt
Eine deutlich stärkere Preisentwicklung zeigt sich bei Reihenhäusern und Doppelhaushälften.
Hier lag der mittlere Kaufpreis im Jahr 2025 bei:
179.000 Euro
Im Jahr 2024 betrug dieser noch:
165.000 Euro
Das entspricht einem Preisanstieg von rund 9 Prozent.
Dieses Segment verzeichnet eine deutlich dynamischere Entwicklung, was auf eine steigende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum hindeutet
Jetzt Ihre Immobilienbewertung unverbindlich anfragen
Eigentumswohnungen ebenfalls mit moderatem Preisanstieg
Auch der Markt für Eigentumswohnungen zeigt eine stabile Entwicklung.
Der mittlere Kaufpreis für Bestandswohnungen lag im Landkreis Celle im Jahr 2025 bei:
1.660 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche
Im Jahr 2024 betrug dieser Wert noch:
1.600 Euro pro Quadratmeter
Damit ergibt sich ein moderater Preisanstieg von rund 4 Prozent.
Auch im Wohnungsmarkt zeigt sich eine moderate Preissteigerung bei gleichzeitig stabiler Nachfrage.
📍 Immobilienmarkt im Landkreis Celle
Zum Landkreis Celle gehören unter anderem:
Celle (Stadt)
Bergen
Winsen (Aller)
Hambühren
Wietze
Lachendorf
Eschede
Südheide
Die Region profitiert von ihrer Lage zwischen Hannover und Hamburg sowie einer guten Anbindung und hoher Lebensqualität.
Wichtig: Das sind Durchschnittspreise – nicht der Wert Ihrer Immobilie
Alle Werte sind mittlere Kaufpreise (Median) auf Basis beurkundeter Kaufverträge.
Das ist die beste verfügbare Marktdatenbasis. Aber: Diese Zahlen sind nicht automatisch der Marktwert Ihrer Immobilie.
Denn der tatsächliche Wert hängt entscheidend ab von:
Lage (auch innerhalb einer Gemeinde)
Mikrolage (Straße, Umfeld, Lärm, Ausrichtung)
Zustand, Modernisierungsgrad, energetischem Standard
Grundstück, Zuschnitt, rechtliche Besonderheiten
Nachfrage im konkreten Teilmarkt
Kurz gesagt: Der Landkreis Schaumburg ist kein einheitlicher Markt – sondern besteht aus vielen Mikromärkten. Teilweise existieren auch innerhalb einer Gemeinde Preisunterscheide von mehr als 20 %.
Warum eine professionelle Immobilienbewertung wichtig ist
Die dargestellten Werte sind Durchschnitts- bzw. Medianpreise. Der tatsächliche Marktwert einer Immobilie kann jedoch deutlich abweichen.
Entscheidend sind unter anderem:
Mikrolage innerhalb der Stadt oder Gemeinde
Baujahr und Zustand der Immobilie
energetischer Standard
Grundstücksgröße
Modernisierungen
Ausstattung und Wohnfläche.
Gerade weil Angebotspreise häufig deutlich über den tatsächlichen Kaufpreisen liegen, ist eine fundierte Immobilienbewertung durch einen zertifizierten Sachverständigen entscheidend, um den realistischen Marktwert einer Immobilie zu bestimmen.
📊 Fazit
Der Immobilienmarkt im Landkreis Celle zeigt:
stabile Entwicklung bei Einfamilienhäusern
steigende Nachfrage im Segment Reihenhäuser
moderates Wachstum bei Eigentumswohnungen
👉 Insgesamt ein robuster, aber differenzierter Markt.
Quelle: Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in Niedersachsen, Grundstücksmarktdaten 2026 (Berichtsjahr 2025). Eine professionelle Immobilienbewertung schafft hier Klarheit und schützt vor Fehlentscheidungen.
7. Vorteile einer professionellen Immobilienbewertung im Landkreis Schaumburg
Eine fundierte Bewertung ist besonders wertvoll bei:
✅ Verkauf / Kauf
realistische Preisfindung
bessere Verhandlungsposition
belastbare Argumentation gegenüber Interessenten
✅ Erbschaft / Schenkung / Vermögensaufteilung
objektive Grundlage
weniger Konflikte
nachvollziehbare Dokumentation
Nachweis des niedrigieren gemeinen Werts gegenüber dem Finanzamt
✅ Scheidung / Zugewinnausgleich
neutrale Bewertung
klare Basis für rechtliche Entscheidungen
gerichtsfeste Verkehrswertgutachten
✅ Finanzierung / Vermögensübersicht
sachgerechte Marktwerte
seriöse Unterlagen für Banken
Ihr zertifiziertes Sachverständigenbüro für Immobilienbewertung in Hannover & Region
Wenn Sie wissen möchten, was Ihre Immobilie in der Region Hannover aktuell realistisch wert ist, unterstützen wir Sie gern – seriös, nachvollziehbar und unabhängig.
Immobilienwert 2026 professionell prüfen lassen Verlassen Sie sich auf unsere Marktkenntnis und eine neutrale Wertermittlung auf Basis aktueller GAA-Daten.
Immobilienpreise im Landkreis Schaumburg – häufige Fragen zur Marktentwicklung
Sind die Immobilienpreise im Landkreis Celle Kaufpreise oder Angebotspreise?
Die in unseren Marktanalysen dargestellten Immobilienpreise für den Landkreis Celle basieren auf den offiziellen Daten des Gutachterausschusses Niedersachsen.
👉 Dabei handelt es sich um tatsächlich erzielte Kaufpreise, nicht um Angebotspreise aus Immobilienportalen.
Das ist ein entscheidender Unterschied, da Angebotspreise häufig von den tatsächlichen Verkaufspreisen abweichen.
Wo kann ich die Bodenrichtwerte im Landkreis Celle einsehen?
Die aktuellen Bodenrichtwerte für den Landkreis Celle finden Sie im offiziellen Portal BORIS Niedersachsen (BORIS.NI).
Dort können Sie:
Bodenrichtwerte nach Lage abrufen
Grundstückswerte vergleichen
Preisunterschiede innerhalb von Orten erkennen
👉 Die Bodenrichtwerte sind eine wichtige Grundlage für die Immobilienbewertung.
Wie entwickeln sich die Immobilienpreise im Landkreis Celle?
Die aktuellen Daten zeigen eine stabile bis leicht steigende Preisentwicklung im Landkreis Celle.
Eigentumswohnungen: stabile Entwicklung mit leichtem Wachstum
👉 Der Immobilienmarkt in Celle gilt aktuell als robust und differenziert.
Welche Orte im Landkreis Celle sind besonders gefragt?
Zu den gefragten Regionen im Landkreis Celle zählen insbesondere:
Celle (Stadt) – stabile Nachfrage in guten Wohnlagen
Hambühren & Winsen (Aller) – beliebt durch Lage und Infrastruktur
Wietze & Bergen – solide Nachfrage im mittleren Preissegment
Südheide & Eschede – attraktiv für ruhiges Wohnen im Grünen
👉 Innerhalb dieser Orte gibt es jedoch teils erhebliche Preisunterschiede.
Warum unterscheiden sich Immobilienpreise innerhalb von Celle so stark?
Immobilienpreise im Landkreis Celle variieren häufig stark – selbst innerhalb derselben Stadt oder Gemeinde.
Einflussfaktoren sind u. a.:
Mikrolage
Grundstücksgröße
Baujahr und Zustand
energetischer Standard
Infrastruktur und Anbindung
👉 Durchschnittswerte sind daher nur eine erste Orientierung.
Wann ist ein Immobiliengutachten im Landkreis Celle sinnvoll?
Ein Immobiliengutachten ist besonders sinnvoll bei:
Immobilienverkauf oder Kauf
Erbschaft oder Schenkung
Scheidung
Finanzierung
steuerlichen oder rechtlichen Fragestellungen
👉 Ein Gutachten sorgt für Transparenz, Sicherheit und belastbare Werte.
Warum ist ein Sachverständiger besser als eine Online-Bewertung?
Online-Immobilienbewertungen basieren häufig auf:
Angebotsdaten
statistischen Durchschnittswerten
Ein zertifizierter Sachverständiger hingegen:
nutzt echte Kaufpreisdaten
berücksichtigt individuelle Objektmerkmale
bewertet nach der ImmoWertV
👉 Das Ergebnis ist eine fundierte und gerichtsfeste Immobilienbewertung.e neutrale und marktgerechte Bewertung, die auch von Banken, Behörden und Gerichten anerkannt wird.
Erbschaftssteuer und Immobilien: Der Nachweis des niedrigeren gemeinen Wert Ihrer Immobilie in Hannover und Hamburg
Erbschaftssteuer & Immobilien: Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts in Hannover & Hamburg
Die Vererbung oder Schenkung einer Immobilie ist für viele Eigentümer in Hannover, der Region Hannover und Hamburg ein zentrales Thema der Vermögensplanung.
Doch entscheidend ist nicht nur, dass eine Immobilie übertragen wird – sondern mit welchem Wert sie angesetzt wird.
👉 Denn dieser Wert bestimmt direkt die Höhe der Erbschafts- oder Schenkungssteuer.
📊 Hohe Immobilienwerte in Hannover und Hamburg
In gefragten Lagen sind hohe Immobilienwerte längst Realität:
Hannover & Region:
Hannover (List, Kirchrode, Südstadt, Bothfeld)
Isernhagen
Burgwedel
Hemmingen
Steinhude
Hamburg:
Eppendorf
Winterhude
Harvestehude
Blankenese
Othmarschen
HafenCity
👉 Immobilienwerte von 800.000 € bis über 1.000.000 € sind hier keine Seltenheit.
⚠️ Das Problem: Standardisierte Bewertung durch das Finanzamt
Das Finanzamt ermittelt den Immobilienwert nach gesetzlichen Vorgaben des Bewertungsgesetzes.
👉 Dabei kommen standardisierte Verfahren zum Einsatz – mit einem entscheidenden Nachteil:
Individuelle wertbeeinflussende Faktoren werden oft nicht ausreichend berücksichtigt.
Dazu gehören insbesondere:
Rechte und Belastungen aus Abteilung II des Grundbuchs
Wohnrechte oder Nießbrauchrechte
Wegerechte oder Leitungsrechte
Baulasten
Bodenverunreinigungen oder Altlasten
Lage in Hochwasser- oder Überschwemmungsgebieten
unterdurchschnittlicher Instandhaltungszustand
energetische Defizite
bauliche Mängel oder Modernisierungsstau
besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale
👉 Diese Faktoren können den tatsächlichen Verkehrswert erheblich mindern.
Jetzt Ihre Immobilienbewertung unverbindlich anfragen
⚖️ Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts (§ 198 BewG)
Was viele Eigentümer nicht wissen:
Nach § 198 Bewertungsgesetz (BewG) haben Sie das Recht auf den Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts.
👉 Das bedeutet konkret: Wenn das Finanzamt einen zu hohen Wert ansetzt, kann dieser durch ein qualifiziertes Verkehrswertgutachten korrigiert werden.
👉 Der Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts §198 BewG ist somit ein entscheidender Hebel zur Reduzierung der Steuerlast.
💸 Warum das finanziell entscheidend ist
Ein zu hoch angesetzter Immobilienwert führt zu:
höherer Steuerbelastung
schlechter Nutzung von Freibeträgen
vermeidbaren finanziellen Nachteilen
👉 In der Praxis entstehen so oft fünfstellige Steuerunterschiede.
🧠 Der entscheidende Unterschied: Sachverständige Bewertung
Als zertifiziertes Sachverständigenbüro für Immobilienbewertung Hannover, Hamburg und die Region betrachten wir Immobilien nicht schematisch, sondern individuell und marktorientiert.
👉 Diese Faktoren sind entscheidend für den Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts.
🔍 Praxis-Tipp
👉 Lassen Sie Ihre Immobilie vor der Übertragung bewerten.
Nur so schaffen Sie die Grundlage für einen erfolgreichen 👉 Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts gegenüber dem Finanzamt.
🏁 Fazit
Der Immobilienwert ist kein Fixwert – sondern entscheidend für Ihre Steuerlast.
👉 Der Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts kann dabei über erhebliche Steuerersparnisse entscheiden.
📞 Immobilienbewertung Hannover & Hamburg
Wir unterstützen Sie bei:
Verkehrswertgutachten
Erbschaft & Schenkung
Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts (§ 198 BewG)
👉 Für Hannover, Region & Hamburg.
Ihr zertifiziertes Sachverständigenbüro für den Nachweis des niedrigeren gemeinen Wert in Hannover, Hamburg & Region
Wenn Sie wissen möchten, was Ihre Immobilie in der Region Hannover aktuell realistisch wert ist, unterstützen wir Sie gern – seriös, nachvollziehbar und unabhängig.
Immobilienwert 2026 professionell prüfen lassen Verlassen Sie sich auf unsere Marktkenntnis und eine neutrale Wertermittlung auf Basis aktueller GAA-Daten.
❓ FAQ zur Immobilienbewertung bei Erbschaft & Schenkung
Wird ein Gutachten vom Finanzamt anerkannt?
Ja – ein Gutachten wird vom Finanzamt anerkannt, wenn es nach den gesetzlichen Vorgaben und anerkannten Bewertungsverfahren erstellt wurde.
👉 Entscheidend ist, dass es sich um ein qualifiziertes Verkehrswertgutachten handelt.
Im Zusammenhang mit dem 👉 Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts (§ 198 BewG) ist ein solches Gutachten die Grundlage, um eine zu hohe Bewertung durch das Finanzamt zu korrigieren.
Was bedeutet „Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts“?
Der Begriff beschreibt die Möglichkeit, einen vom Finanzamt angesetzten Immobilienwert zu überprüfen und zu korrigieren.
👉 Nach § 198 BewG kannst du durch ein Gutachten nachweisen, dass der tatsächliche Verkehrswert niedriger ist.
Das kann zu:
geringerer Steuerlast
besserer Nutzung von Freibeträgen
mehr Planungssicherheit
führen.
Warum bewertet das Finanzamt Immobilien oft zu hoch?
Das Finanzamt arbeitet mit standardisierten Verfahren, die:
individuelle Besonderheiten nur eingeschränkt berücksichtigen
den tatsächlichen Zustand oft nicht ausreichend abbilden
regionale Marktunterschiede nur pauschal einbeziehen
👉 Faktoren wie:
Wohnrechte
baulicher Zustand
energetische Defizite
Altlasten oder Hochwasserlagen
werden häufig nicht vollständig berücksichtigt.
Warum ist ein zertifizierter Sachverständiger wichtig?
Nicht jedes Gutachten wird automatisch akzeptiert.
👉 Wichtig ist die Qualifikation des Gutachters:
zertifizierter Sachverständiger
Bewertung nach anerkannten Verfahren
nachvollziehbare und prüffähige Herleitung
👉 Nur so ist der Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts gegenüber dem Finanzamt belastbar.
Wie lange dauert eine Immobilienbewertung?
Die Bearbeitungszeit hängt vom Objekt ab.
Typische Richtwerte:
Kurzgutachten: ca. 5–10 Werktage
Verkehrswertgutachten: ca. 2–4 Wochen
👉 Bei komplexeren Objekten oder besonderen rechtlichen Gegebenheiten kann es etwas länger dauern.
Wann sollte die Bewertung erfolgen?
👉 Idealer Zeitpunkt: vor der Übertragung (Erbschaft oder Schenkung)
Nur so kannst du:
steuerlich optimal planen
den Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts nutzen
unnötige Steuerbelastungen vermeiden
Für welche Regionen bieten Sie Immobilienbewertungen an?
Ich bin tätig für:
📍 Hannover 📍 Region Hannover (z. B. Isernhagen, Burgwedel, Hemmingen) 📍 Hamburg
👉 inklusive aller umliegenden Lagen.
Was kostet ein Gutachten?
Die Kosten hängen ab von:
Art der Immobilie
Umfang der Bewertung
Ziel des Gutachtens (z. B. Erbschaft, Schenkung)
👉 Gerne erhalten Sie eine individuelle Einschätzung nach kurzer Rücksprache.
Immobilienpreise Landkreis Schaumburg 2026
Aktuelle Marktanalyse auf Basis der Gutachterausschuss-Daten
Stand: März 2026 | Landkreis Schaumburg
Die Kaufpreisentwicklung zeigt:
Ein- und Zweifamilienhäuser: +7 %
Reihenhäuser & Doppelhaushälften: +11 %
Eigentumswohnungen: +6 %
Der Immobilienmarkt im Landkreis Schaumburg zeigt weiterhin eine stabile Entwicklung. Die aktuellen Grundstücksmarktdaten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in Niedersachsen geben einen guten Überblick über die Preisentwicklung im Jahr 2025.
Als zertifiziertes Sachverständigenbüro für Immobilienbewertung analysieren wir regelmäßig die Marktdaten der Region, um Eigentümern und Käufern eine fundierte Einschätzung des aktuellen Immobilienmarktes zu geben.
Ein- und Zweifamilienhäuser: stabile Preise im Landkreis Schaumburg
Für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser im Bestand lag der mittlere Kaufpreis (Median) im Jahr 2025 im Landkreis Schaumburg bei rund:
260.000 Euro
Im Vorjahr lag der Medianpreis noch bei:
243.000 Euro
Damit ergibt sich ein moderater Preisanstieg von rund 7 Prozent.
Auch die Anzahl der Verkäufe blieb stabil:
2024: 327 Kaufverträge
2025: 324 Kaufverträge
Dies zeigt, dass der Markt für Einfamilienhäuser weiterhin eine solide Nachfrage aufweist.
Reihen- und Doppelhäuser besonders gefragt
Eine deutlich stärkere Preisentwicklung zeigt sich bei Reihenhäusern und Doppelhaushälften.
Hier lag der mittlere Kaufpreis im Jahr 2025 bei:
202.000 Euro
Im Jahr 2024 betrug dieser noch:
182.000 Euro
Das entspricht einem Preisanstieg von rund 11 Prozent.
Gleichzeitig ist auch die Anzahl der Verkäufe deutlich gestiegen:
2024: 76 Verkäufe
2025: 96 Verkäufe
Diese Entwicklung zeigt eine klare Marktbewegung: Viele Käufer entscheiden sich zunehmend für kompaktere und damit günstigere Wohnformen.
ins Eigentum ermöglicht – häufig mit guter Lage und weniger Preissprung als beim freistehenden Haus.
Jetzt Ihre Immobilienbewertung unverbindlich anfragen
Eigentumswohnungen ebenfalls mit moderatem Preisanstieg
Auch der Markt für Eigentumswohnungen zeigt eine stabile Entwicklung.
Der mittlere Kaufpreis für Bestandswohnungen lag im Landkreis Schaumburg im Jahr 2025 bei:
1.650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche
Im Jahr 2024 betrug dieser Wert noch:
1.560 Euro pro Quadratmeter
Damit ergibt sich ein moderater Preisanstieg von rund 5,8 Prozent.
Die Anzahl der Kaufverträge blieb nahezu unverändert:
2024: 213 Verkäufe
2025: 216 Verkäufe
Schaumburg bleibt attraktiv für Käufer aus der Region Hannover
Der Landkreis Schaumburg profitiert zunehmend von seiner Lage im Einzugsbereich der Region Hannover. Während die Immobilienpreise in der Landeshauptstadt deutlich höher liegen, bietet Schaumburg weiterhin vergleichsweise attraktive Kaufpreise.
Gerade für Familien und Eigennutzer wird der Landkreis daher zunehmend als Alternative zum teureren Immobilienmarkt in Hannover interessant.ichzeitig sind hier die Unterschiede zwischen einzelnen Mikrolagen und Objektzuständen besonders groß.
Wichtig: Das sind Durchschnittspreise – nicht der Wert Ihrer Immobilie
Alle Werte sind mittlere Kaufpreise (Median) auf Basis beurkundeter Kaufverträge.
Das ist die beste verfügbare Marktdatenbasis. Aber: Diese Zahlen sind nicht automatisch der Marktwert Ihrer Immobilie.
Denn der tatsächliche Wert hängt entscheidend ab von:
Lage (auch innerhalb einer Gemeinde)
Mikrolage (Straße, Umfeld, Lärm, Ausrichtung)
Zustand, Modernisierungsgrad, energetischem Standard
Grundstück, Zuschnitt, rechtliche Besonderheiten
Nachfrage im konkreten Teilmarkt
Kurz gesagt: Der Landkreis Schaumburg ist kein einheitlicher Markt – sondern besteht aus vielen Mikromärkten. Teilweise existieren auch innerhalb einer Gemeinde Preisunterscheide von mehr als 20 %.
Warum eine professionelle Immobilienbewertung wichtig ist
Die dargestellten Werte sind Durchschnitts- bzw. Medianpreise. Der tatsächliche Marktwert einer Immobilie kann jedoch deutlich abweichen.
Entscheidend sind unter anderem:
Mikrolage innerhalb der Stadt oder Gemeinde
Baujahr und Zustand der Immobilie
energetischer Standard
Grundstücksgröße
Modernisierungen
Ausstattung und Wohnfläche.
Gerade weil Angebotspreise häufig deutlich über den tatsächlichen Kaufpreisen liegen, ist eine fundierte Immobilienbewertung durch einen zertifizierten Sachverständigen entscheidend, um den realistischen Marktwert einer Immobilie zu bestimmen.
Fazit: Stabiler Immobilienmarkt im Landkreis Schaumburg
Die aktuellen Marktdaten zeigen, dass sich der Immobilienmarkt im Landkreis Schaumburg weiterhin stabil entwickelt.
Einfamilienhäuser: moderater Preisanstieg
Reihen- und Doppelhäuser: überdurchschnittliche Nachfrage
Eigentumswohnungen: stabile Preisentwicklung
Der Landkreis bleibt damit ein attraktiver Wohnstandort im Umfeld der Region Hannover.
Quelle: Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in Niedersachsen, Grundstücksmarktdaten 2026 (Berichtsjahr 2025). Eine professionelle Immobilienbewertung schafft hier Klarheit und schützt vor Fehlentscheidungen.
7. Vorteile einer professionellen Immobilienbewertung im Landkreis Schaumburg
Eine fundierte Bewertung ist besonders wertvoll bei:
✅ Verkauf / Kauf
realistische Preisfindung
bessere Verhandlungsposition
belastbare Argumentation gegenüber Interessenten
✅ Erbschaft / Schenkung / Vermögensaufteilung
objektive Grundlage
weniger Konflikte
nachvollziehbare Dokumentation
Nachweis des niedrigieren gemeinen Werts gegenüber dem Finanzamt
✅ Scheidung / Zugewinnausgleich
neutrale Bewertung
klare Basis für rechtliche Entscheidungen
gerichtsfeste Verkehrswertgutachten
✅ Finanzierung / Vermögensübersicht
sachgerechte Marktwerte
seriöse Unterlagen für Banken
Ihr zertifiziertes Sachverständigenbüro für Immobilienbewertung in Hannover & Region
Wenn Sie wissen möchten, was Ihre Immobilie in der Region Hannover aktuell realistisch wert ist, unterstützen wir Sie gern – seriös, nachvollziehbar und unabhängig.
Immobilienwert 2026 professionell prüfen lassen Verlassen Sie sich auf unsere Marktkenntnis und eine neutrale Wertermittlung auf Basis aktueller GAA-Daten.
Immobilienpreise im Landkreis Schaumburg – häufige Fragen zur Marktentwicklung
Wie hoch sind die Immobilienpreise in Stadthagen?
Stadthagen zählt zu den stabilsten Immobilienmärkten im Landkreis Schaumburg. Als Kreisstadt bietet Stadthagen eine gute Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen sowie eine Bahnverbindung in Richtung Hannover.
Die Immobilienpreise liegen hier häufig über dem Durchschnitt des Landkreises, insbesondere in beliebten Wohnlagen mit guter Infrastruktur. Einfamilienhäuser erzielen je nach Lage, Baujahr und Grundstücksgröße teilweise deutlich höhere Preise als der Landkreisdurchschnitt.
Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in Bückeburg?
Bückeburg gehört zu den besonders attraktiven Wohnstandorten im Landkreis Schaumburg. Die historische Innenstadt, die Nähe zu Minden sowie die gute Infrastruktur sorgen für eine stabile Nachfrage.
Gerade gepflegte Einfamilienhäuser und modernisierte Bestandsimmobilien sind hier gefragt. Auch Kapitalanleger interessieren sich zunehmend für Mehrfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in Bückeburg.
Wie ist der Immobilienmarkt in Rinteln einzuschätzen?
Rinteln ist insbesondere durch seine Lage an der Weser und die Nähe zur Hochschule ein attraktiver Wohnstandort im Landkreis Schaumburg.
Die Nachfrage nach Immobilien ist stabil, vor allem bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen. Auch für Kapitalanleger bietet Rinteln interessante Möglichkeiten im Bereich kleiner Mehrfamilienhäuser.
Sind Immobilien in Bad Nenndorf besonders gefragt?
Bad Nenndorf profitiert stark von seiner guten Verkehrsanbindung an Hannover über die Autobahn A2 sowie die Bahnverbindung.
Viele Käufer, die in Hannover arbeiten, suchen im Landkreis Schaumburg nach bezahlbaren Alternativen zum Immobilienmarkt der Landeshauptstadt. Dadurch hat sich Bad Nenndorf in den letzten Jahren zu einem gefragten Wohnstandort entwickelt.
Welche Orte im Landkreis Schaumburg bieten besonders attraktive Wohnlagen?
Neben den größeren Städten gibt es auch kleinere Orte im Landkreis Schaumburg, die zunehmend an Attraktivität gewinnen. Dazu zählen unter anderem:
Hagenburg – Nähe zum Steinhuder Meer
Sachsenhagen – ruhige Wohnlagen mit guter Anbindung
Lindhorst – familienfreundlicher Wohnstandort
Niedernwöhren – attraktive Alternative zur Region Hannover
Auetal – naturnahe Wohnlagen
Gerade Käufer aus der Region Hannover entdecken diese Orte zunehmend als bezahlbare Alternative zum Immobilienmarkt der Landeshauptstadt.
Warum unterscheiden sich Immobilienpreise innerhalb des Landkreises Schaumburg so stark?
Die Immobilienpreise können selbst innerhalb einer Stadt oder Gemeinde stark variieren. Entscheidend sind vor allem:
Mikrolage der Immobilie
Grundstücksgröße
Baujahr und Zustand
energetischer Standard
Modernisierungen
Infrastruktur und Verkehrsanbindung
Auch innerhalb einzelner Orte können die Preisunterschiede erheblich sein.
Wie kann ich den Wert meiner Immobilie im Landkreis Schaumburg ermitteln?
Eine erste Orientierung bieten die veröffentlichten Marktdaten der Gutachterausschüsse. Diese zeigen jedoch nur Durchschnittswerte.
Für eine verlässliche Wertermittlung ist eine individuelle Immobilienbewertung durch einen Sachverständigen sinnvoll. Dabei werden unter anderem die tatsächlichen Kaufpreise aus der Kaufpreissammlung, Bodenrichtwerte sowie objektspezifische Merkmale berücksichtigt.
Ein professionelles Verkehrswertgutachten liefert eine neutrale und marktgerechte Bewertung, die auch von Banken, Behörden und Gerichten anerkannt wird.
Immobilienpreise Region Hannover 2026
Immobilienpreise Region Hannover 2026: Aktuelle Kaufpreise, Marktanalyse & Bewertung aus Sachverständigensicht
Stand: Februar 2026 | Region Hannover (ohne Landeshauptstadt Hannover)
Die Kaufpreisentwicklung zeigt:
Ein- und Zweifamilienhäuser: +4,3 %
Reihenhäuser & Doppelhaushälften: +8,3 %
Eigentumswohnungen: +8,3 %
Die Region Hannover zählt zu den gefragtesten Immobilienmärkten in Niedersachsen. Mit den neuen Landesgrundstücksmarktdaten 2026 liegen nun belastbare Zahlen für die Entwicklung der Kaufpreise im Jahr 2025 vor – inklusive direktem Vergleich zum Vorjahr 2024.
Als zertifizierter Sachverständigenbüro zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag:
warum eine professionelle Immobilienbewertung gerade jetzt besonders wichtig ist.
wie sich Kaufpreise in der Region Hannover entwickelt haben,
welche Unterschiede zwischen den Objektarten bestehen,
1. Warum die Region Hannover ein besonderer Immobilienmarkt ist
Die Region Hannover ist mehr als „Umland“. Sie ist ein eigenständiger Wirtschafts- und Lebensraum mit:
hoher Wohn- und Standortqualität
Mitunter sehr guter Infrastruktur
starker Nachfrage nach Eigentum
gleichzeitig begrenztem Angebot in vielen Orten
Das führt dazu, dass Immobilienwerte in der Region Hannover in den letzten Jahren überwiegend wertstabil geblieben sind – mit moderaten Preisbewegungen je nach Teilmarkt.
2. Ein- und Zweifamilienhäuser Region Hannover: 350.000 € → 365.000 €
Für freistehende gebrauchte Ein- und Zweifamilienhäuser ergibt sich:
2024: 350.000 € (Median)
2025: 365.000 € (Median)
➡️ +4,3 % innerhalb eines Jahres.
Sachverständigen-Einordnung: Das ist kein „Boom“, aber eine klare Stabilisierung mit moderatem Wachstum – typisch für einen nachgefragten Markt.
Für gebrauchte Reihenhäuser und Doppelhaushälften zeigt die Auswertung:
2024: 300.000 €
2025: 325.000 €
➡️ +8,3 %.
Gerade dieses Segment ist in der Region Hannover besonders relevant, weil es für viele Familien den Einstieg ins Eigentum ermöglicht – häufig mit guter Lage und weniger Preissprung als beim freistehenden Haus.
Jetzt Ihre Immobilienbewertung unverbindlich anfragen
Auch bei gebrauchten Eigentumswohnungen ist eine moderate Steigerung erkennbar:
2024: 2.050 €/m²
2025: 2.220 €/m²
➡️ +8,3 %.
Sachverständigen-Einordnung: Der Wohnungsmarkt reagiert oft sensibler auf Nachfrageimpulse. Gleichzeitig sind hier die Unterschiede zwischen einzelnen Mikrolagen und Objektzuständen besonders groß.
5. Wichtig: Das sind Durchschnittspreise – nicht der Wert Ihrer Immobilie
Alle Werte sind mittlere Kaufpreise (Median) auf Basis beurkundeter Kaufverträge.
Das ist die beste verfügbare Marktdatenbasis. Aber: Diese Zahlen sind nicht automatisch der Marktwert Ihrer Immobilie.
Denn der tatsächliche Wert hängt entscheidend ab von:
Lage (auch innerhalb einer Gemeinde)
Mikrolage (Straße, Umfeld, Lärm, Ausrichtung)
Zustand, Modernisierungsgrad, energetischem Standard
Grundstück, Zuschnitt, rechtliche Besonderheiten
Nachfrage im konkreten Teilmarkt
Kurz gesagt: Die Region Hannover ist kein einheitlicher Markt – sondern besteht aus vielen Mikromärkten. Teilweise existieren auch innerhalb einer Gemeinde Preisunterscheide von mehr als 20 %.
6. Kaufpreise vs. Angebotspreise: Warum Eigentümer jetzt Klarheit brauchen
Ein wichtiger Punkt für Eigentümer: Die Gutachterausschussdaten bilden reale Kaufpreise ab. Gleichzeitig zeigen die Angebotspreise auf Portalen in den letzten Monaten wieder eine stärkere Dynamik.
Das führt häufig zu zwei typischen Fehlern:
Angebotspreis zu hoch → lange Vermarktung, Preisreduzierungen
Angebotspreis zu niedrig → Vermögensverlust
Sachverständigenfazit: Eine professionelle Immobilienbewertung schafft hier Klarheit und schützt vor Fehlentscheidungen.
7. Vorteile einer professionellen Immobilienbewertung in der Region Hannover
Eine fundierte Bewertung ist besonders wertvoll bei:
✅ Verkauf / Kauf
realistische Preisfindung
bessere Verhandlungsposition
belastbare Argumentation gegenüber Interessenten
✅ Erbschaft / Schenkung / Vermögensaufteilung
objektive Grundlage
weniger Konflikte
nachvollziehbare Dokumentation
Nachweis des niedrigieren gemeinen Werts gegenüber dem Finanzamt
✅ Scheidung / Zugewinnausgleich
neutrale Bewertung
klare Basis für rechtliche Entscheidungen
gerichtsfeste Verkehrswertgutachten
✅ Finanzierung / Vermögensübersicht
sachgerechte Marktwerte
seriöse Unterlagen für Banken
Fazit: Region Hannover 2026 – moderate Preissteigerungen, starke Objektunterschiede
Die Kaufpreisentwicklung aus 2025 zeigt:
Ein- und Zweifamilienhäuser: +4,3 %
Reihenhäuser & Doppelhaushälften: +8,3 %
Eigentumswohnungen: +8,3 %
Die Region Hannover bleibt damit ein stabiler Markt mit moderater Aufwärtsbewegung.
Für Eigentümer gilt jedoch: Der reale Marktwert hängt stark von Lage, Zustand und Mikrolage ab.
Ihr zertifiziertes Sachverständigenbüro für Immobilienbewertung in Hannover & Region
Wenn Sie wissen möchten, was Ihre Immobilie in der Region Hannover aktuell realistisch wert ist, unterstützen wir Sie gern – seriös, nachvollziehbar und unabhängig.
Immobilienwert Hannover 2026 professionell prüfen lassen Verlassen Sie sich auf unsere Marktkenntnis und eine neutrale Wertermittlung auf Basis aktueller GAA-Daten.
Häufig gestellte Fragen zum Immobilienmarkt in Hannover
Sind die genannten Immobilienpreise für die Region Hannover Kaufpreise oder Angebotspreise? Die Werte stammen vom Gutachterausschuss Niedersachsen und beruhen auf tatsächlichen Kaufpreisen. Der tatsächliche Verkehrswert Ihrer Immobilie kann je nach Objekt, Lage und Zustand abweichen. Für verbindliche Daten erstellen wir Ihnen gerne ein Gutachten.
Wo finde ich die offiziellen Bodenrichtwerte für die Region Hannover? Die rechtsverbindlichen Bodenrichtwerte veröffentlicht das Land Niedersachsen im Portal BORIS.NI. Dort lassen sich zonenscharfe Werte abrufen.
Welche Regionen im Umland von Hannover sind besonders gefragt?
Isernhagen, Burgwedel, Wedemark: hohe Nachfrage, stabile Preise.
Hemmingen und angrenzende Ortsteile: Hervorragend angebunden.
Burgdorf und die umliegenden Ortschaften: familienfreundlich, wertstabil.
Randlagen wie Steinhude: Hat in direkter WASSERLAGE die höchsten Bodenrichtwerte der Region Hannover, hohe Preisunterschiede je nach Objekt.
Wann ist ein Immobiliengutachten in der Region Hannover sinnvoll? Bei Kauf, Verkauf, Erbschaft, Scheidung, Finanzierung oder Rechtsstreitigkeiten ist ein neutrales, rechtssicheres Gutachten unverzichtbar.
Was ist der Vorteil eines Sachverständigengutachtens gegenüber Online-Bewertungen?
Online-Portale zeigen nur Angebotspreise, die Wunschvorstellungen der Verkäufer darstellen.
Ein Sachverständiger ermittelt den tatsächlichen Marktwert auf Basis von Kaufpreissammlungen und Bodenrichtwerten.
Sie erhalten eine neutrale, gerichtsfeste Bewertung, die Banken, Behörden und Gerichte anerkennen.
Immobilienpreise Hannover 2026 – Marktanalyse & Grundstücksmarktdaten aus 2025
Immobilienpreise Hannover 2026: Aktuelle Grundstücksmarktdaten zeigen stabile Entwicklung auf hohem Niveau
Reihenhäuser und Doppelhaushälften (Bestand) Ø 421.000 €/m² (Vorjahr 390.000 €/m²)
Die neuen Landesgrundstücksmarktdaten 2026, veröffentlicht durch den Oberen Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Niedersachsen, geben einen fundierten Überblick über das Marktgeschehen im Jahr 2025.
Für die Landeshauptstadt Hannover zeigt sich dabei keine außergewöhnliche Preisbewegung, sondern vielmehr eine weitgehend stabile Entwicklung auf hohem Preisniveau, während im Umland teilweise stärkere Veränderungen zu beobachten sind.
Marktgeschehen in Niedersachsen: Transaktionen nehmen wieder zu
Im Jahr 2025 wurden in Niedersachsen insgesamt 94.600 Kaufverträge registriert. Dies entspricht einem Anstieg von +10,4 % gegenüber dem Vorjahr.
Parallel dazu stieg auch der Geldumsatz deutlich:
25,0 Milliarden Euro Gesamtumsatz
+16,5 % gegenüber 2024
Sachverständigen-Einordnung: Die Zahlen deuten auf eine Belebung der Marktaktivität hin. Preislich ist jedoch weiterhin eine differenzierte Betrachtung nach Lage und Teilmarkt erforderlich
Hannover: Preisniveau hoch – Entwicklung überwiegend seitwärts
Ein- und Zweifamilienhäuser
Der mittlere Kaufpreis für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser liegt in Hannover im Jahr 2025 bei:
505.000 € (Vorjahr: 500.000 €)
Damit zeigt sich lediglich ein geringer Anstieg, der eher als stabile Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau zu bewerten ist.
Zum Vergleich:
Durchschnitt Niedersachsen: 270.000 €
Reihenhäuser und Doppelhaushälften
Für Reihenhäuser und Doppelhaushälften wird in Hannover ein mittlerer Preis von:
421.000 €
Vorjahr: 390.000 €
Hier ist eine spürbarere Veränderung erkennbar, jedoch bleibt auch dieses Segment durch das insgesamt hohe Ausgangsniveau geprägt.
Eigentumswohnungen: Neubau stabilisiert sich, Bestand nahezu unverändert
Neubauwohnungen (Erstbezug)
Die Preise für neue Eigentumswohnungen in Hannover liegen 2025 bei:
6.710 €/m²
Vorjahr: 6.840 €/m²
Damit ist in diesem Segment sogar eine leichte Preisrücknahme festzustellen
Schicke Altbauten in begehrten Lagen von Hannover sind weiterhin sehr gefragt
Eigentumswohnungen im Bestand
Für Bestandswohnungen (Baujahre 1991–2010) ergibt sich:
3.180 €/m²
Vorjahr: 3.160 €/m²
Die Entwicklung ist damit als weitgehend stabil zu bewerten.
Jetzt Ihre Immobilienbewertung unverbindlich anfragen
Immobilienpreise in der Region Hannover und Umland: Teilweise stärkere Bewegungen
Während die Stadt Hannover selbst eine eher konstante Preisentwicklung zeigt, sind in einzelnen Umlandregionen teils deutlichere Veränderungen erkennbar.
Diese Entwicklung ist typisch für Märkte mit hohem Preisniveau in den Zentren: Nachfrage verlagert sich zunehmend in das Umland, wo Preissteigerungen stärker ausfallen können als in der Kernstadt.
Die Vertragszahlen bei Bauplätzen haben 2025 wieder zugenommen:
Bauplätze individueller Wohnungsbau: +19,3 %
Bauplätze Geschosswohnungsbau: +21,7 %
Gleichzeitig bleibt Bauland langfristig knapp. Der Marktanteil von Baulandverkäufen im Verhältnis zu Eigenheimverkäufen ist historisch niedrig.
Der durchschnittliche Preis für Bauplätze in Niedersachsen liegt bei:
139 €/m² (Vorjahr: 133 €/m²)
Fazit: Hannover bleibt stabiler Immobilienmarkt mit hoher Wertbeständigkeit
Die Grundstücksmarktdaten 2026 zeigen für Hannover insgesamt:
hohe Preisniveaus
nur moderate Veränderungen gegenüber dem Vorjahr
stabile Wohnungsmärkte
stärkere Impulse teilweise im Umland
Sachverständigenfazit: Der Immobilienmarkt in Hannover ist 2026 nicht durch starke Preissprünge geprägt, sondern durch eine konsolidierte Entwicklung mit hoher Wertstabilität.
Gerade in solchen Marktphasen ist eine fundierte Immobilienbewertung entscheidend, um Lage- und Objektunterschiede sachgerecht einzuordnen.
Hinweis zu den Datenquellen
Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Niedersachsen: Landesgrundstücksmarktdaten 2026, Presseinformation vom 02. Februar 2026.
Immobilienwert Hannover 2026 professionell prüfen lassen Verlassen Sie sich auf unsere Marktkenntnis und eine neutrale Wertermittlung auf Basis aktueller GAA-Daten.
Häufig gestellte Fragen zum Immobilienmarkt in Hannover
Sind die genannten Immobilienpreise für Hannover Kaufpreise oder Angebotspreise? Die Werte stammen vom Gutachterausschuss Niedersachsen und beruhen auf tatsächlichen Kaufpreisen. Der tatsächliche Verkehrswert Ihrer Immobilie kann je nach Objekt, Lage und Zustand abweichen. Für verbindliche Daten erstellen wir Ihnen gerne ein Gutachten.
Wo finde ich die offiziellen Bodenrichtwerte für Hannover? Die rechtsverbindlichen Bodenrichtwerte veröffentlicht das Land Niedersachsen im Portal BORIS.NI. Dort lassen sich zonenscharfe Werte abrufen.
Welche Stadtteile Hannovers sind besonders gefragt?
Südstadt, Kirchrode, Oststadt, Zoo und die List: hohe Nachfrage, stabile Preise.
Randlagen wie Misburg oder Hainholz: günstigere Einstiegspreise, mehr Preisunterschiede je nach Objekt.
Wann ist ein Immobiliengutachten in Hannover sinnvoll? Bei Kauf, Verkauf, Erbschaft, Scheidung, Finanzierung oder Rechtsstreitigkeiten ist ein neutrales, rechtssicheres Gutachten unverzichtbar.
Was ist der Vorteil eines Sachverständigengutachtens gegenüber Online-Bewertungen?
Online-Portale zeigen nur Angebotspreise, die Wunschvorstellungen der Verkäufer darstellen.
Ein Sachverständiger ermittelt den tatsächlichen Marktwert auf Basis von Kaufpreissammlungen und Bodenrichtwerten.
Sie erhalten eine neutrale, gerichtsfeste Bewertung, die Banken, Behörden und Gerichte anerkennen.
EStDV-Änderung 2025: Beschränkung auf öbuv-Sachverständige für Restnutzungsdauergutachten entfällt – was das für Immobilienbesitzer und Gutachter bedeutet
Das Bundeskabinett hat am 5. November 2025 den Entwurf zur Änderung verschiedener steuerrechtlicher Verordnungen beschlossen. Darunter befindet sich auch die Anpassung der Einkommensteuer-Durchführungsverordnung (EStDV) – ein Vorgang, der insbesondere für die Immobilienbewertung und steuerliche Abschreibungspraxis von großer Bedeutung ist.
Im ursprünglichen Referentenentwurf vom 4. August 2025 war vorgesehen, dass Gutachten zur Kaufpreisaufteilung (§ 9b EStDV) und zur Ermittlung einer kürzeren Restnutzungsdauer (§ 11c EStDV) künftig ausschließlich von öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen (öbuv) erstellt werden dürfen.
Diese Einschränkung ist nun gestrichen worden. Das bedeutet: Auch zertifizierte Sachverständige – etwa nach DIN EN ISO/IEC 17024 – dürfen weiterhin entsprechende Gutachten erstellen. Eine Befassung des Bundestags ist nicht erforderlich; die Verordnung tritt nach Zustimmung des Bundesrats in Kraft.
Immobilienbewertung in Hannover, Isernhagen und Hamburg
Warum diese Änderung wichtig ist
In der Praxis hätte die geplante Beschränkung auf öbuv-Sachverständige erhebliche Auswirkungen gehabt: Viele erfahrene, zertifizierte Gutachter – die regelmäßig überprüft und qualitätsgesichert arbeiten – wären ausgeschlossen worden.
Gerade im Bereich der steuerlichen Immobilienbewertung spielt die Verfügbarkeit von qualifizierten Sachverständigen jedoch eine zentrale Rolle. Eine Verengung auf öbuv-Sachverständige hätte nicht nur die Kosten erhöht, sondern auch Verzögerungen bei der Erstellung wichtiger Gutachten zur Folge gehabt.
Mit der jetzigen Entscheidung bleibt der Markt offen und praxisnah. Steuerpflichtige, Investoren und Berater können weiterhin auf zertifizierte Sachverständige zurückgreifen, deren Gutachten regelmäßig von den Finanzbehörden anerkannt werden.
Praxisrelevanz: Restnutzungsdauergutachten nach § 11c EStDV
Ein zentraler Anwendungsbereich betrifft Gutachten zur Ermittlung einer kürzeren Restnutzungsdauer von Gebäuden. Diese Gutachten bilden die Grundlage für eine höhere Abschreibung (AfA) nach § 7 EStG.
Die Standardabschreibungsdauer beträgt typischerweise 50 Jahre für Wohngebäude (entspricht 2 % AfA pro Jahr). Doch in der Realität entspricht diese Typisierung häufig nicht mehr dem tatsächlichen Zustand einer Immobilie. Alter, Bauqualität, Modernisierungsgrad und technische Ausstattung können die wirtschaftliche Nutzungsdauer deutlich verkürzen.
Hier setzt das Restnutzungsdauergutachten an: Es ermittelt individuell, wie lange ein Gebäude realistisch noch wirtschaftlich nutzbar ist. Eine kürzere Restnutzungsdauer führt unmittelbar zu einer höheren jährlichen Abschreibung – und damit zu spürbaren steuerlichen Vorteilen.
Beispiel aus der Praxis: Wann sich ein Gutachten lohnt
Ein Eigentümer besitzt ein Mehrfamilienhaus in Hannover, Baujahr 1970. Die Haustechnik ist veraltet, die Fassade sanierungsbedürftig, und ein größerer Instandhaltungsstau besteht.
Ohne Gutachten wird automatisch von einer Restnutzungsdauer von 50 Jahren ausgegangen. → AfA: 2 % pro Jahr.
Ein qualifiziertes Gutachten stellt jedoch fest, dass die wirtschaftliche Restnutzungsdauer nur noch 20 Jahre beträgt. → AfA: 5 % pro Jahr.
Das Ergebnis: Die steuerliche Abschreibung erhöht sich um das 2,5-Fache – ein erheblicher Liquiditätsvorteil für den Eigentümer.
Unsere Expertise: Restnutzungsdauergutachten von Post Immobilienbewertung von Hannover bis Hamburg
Als erfahrene Sachverständige unterstützen wir Sie mit fachlich fundierten Gutachten zur Restnutzungsdauer Ihrer Immobilie. Unsere Leistungen im Überblick:
Individuelle Bewertung Ihrer Immobilie nach technischer, wirtschaftlicher und baulicher Analyse
Ermittlung der realistischen Restnutzungsdauer nach § 11c EStDV
Zertifizierte Sachverständige nach DIN EN ISO/IEC 17024
Anerkannte Gutachten für steuerliche Zwecke, Finanzbehörden und Investoren
Kostenlose Ersteinschätzung Ihres Objekts zur Abschätzung der möglichen steuerlichen Wirkung
Die Entscheidung des Bundeskabinetts schafft Rechtssicherheit und Wettbewerbsfreiheit:
✅ Flexibilität bei der Wahl des Gutachters – keine Beschränkung auf öbuv-Sachverständige
✅ Schnellere Gutachtenerstellung und geringere Kosten
✅ Anerkennung zertifizierter Gutachten durch Finanzämter bleibt bestehen
✅ Steuerliche Vorteile durch realistische Nutzungsdauern
✅ Marktzugang für qualifizierte Sachverständige bleibt erhalten
Für Immobilienbesitzer bedeutet das: Sie können weiterhin auf erfahrene und zertifizierte Sachverständige wie Post Immobilienbewertung Hannover zurückgreifen – ohne Einschränkungen oder bürokratische Hürden.
Fazit: Entscheidung stärkt die Praxis und Eigentümer
Die nun beschlossene Änderung der EStDV ist ein positives Signal für die Immobilienbranche. Sie wahrt die Qualität der Gutachten, ohne den Markt unnötig zu verengen.
Zertifizierte Sachverständige bleiben anerkannt, und Eigentümer profitieren weiterhin von fachkundigen, praxisnahen Bewertungen. Gerade im Hinblick auf steuerliche Optimierung und Investitionsentscheidungen sind Restnutzungsdauergutachten ein entscheidendes Instrument – und dank der EStDV-Anpassung weiterhin in bewährter Form verfügbar.
Tipp für Eigentümer:
Wenn Ihre Immobilie älter ist als 20 Jahre, oder sich der bauliche Zustand deutlich von einem Neubau unterscheidet, lohnt sich ein kostenloses Vorgespräch über die Möglichkeit eines Restnutzungsdauergutachtens. ➡️ Jetzt informieren und Ersteinschätzung anfordern
Der durchschnittliche Angebotspreis für Häuser in Hannover liegt bei rund 3.000 €/m². Besonders gefragt sind Stadtteile wie Südstadt, Kleefeld und Bothfeld, wo familienfreundliche Lagen mit guter Infrastruktur punkten. In Misburg und Vahrenheide zeigen sich moderatere Preise, während Linden und Nordstadt durch studentische Nachfrage geprägt sind.
Eigentumswohnungen
Mit durchschnittlich 3.200 €/m² liegen die Angebotspreise für Bestandswohnungen über dem niedersächsischen Schnitt.
List und Südstadt: stabile bis steigende Preise dank hoher Nachfrage.
Linden und Nordstadt: lebendige Stadtteile mit solider Nachfrage, aber heterogener Preisstruktur.
Randlagen wie Misburg oder Ricklingen: moderatere Einstiegspreise, interessant für Eigennutzer und Kapitalanleger.
Neubauwohnungen: in guten Lagen (z. B. List, Südstadt) zwischen 6.500–6.700 €/m².
Mehrfamilienhäuser & Rendite
In zentralen Stadtteilen (List, Südstadt, Linden) stabile Faktoren möglich.
In einfacheren Lagen (Vahrenheide, Hainholz) sinkende Faktoren, Investoren achten stärker auf Sanierungsbedarf und Mietniveau.
Energetische Anforderungen bestimmen die Werthaltigkeit zunehmend.
Immobilienbewertung in Hannover
Bauland & Bodenrichtwerte
Durchschnittlicher Richtwert für Wohnbauland: ca. 550 €/m² (Stand 2024).
EFH-Bauplätze: stabil in etablierten Wohnlagen (z. B. Bothfeld, Kleefeld).
Geschosswohnungsbauplätze: fester in Wachstumsquartieren wie List oder Linden.
Büroflächen: leicht rückläufig.
Logistikflächen: robust entlang der A2 und A7.
Hinweis zu den Datenquellen
Die €/m²-Werte stammen aus dem ImmoScout24-Preisatlas und sind Angebotspreise. Rechtsverbindliche Bodenrichtwerte veröffentlicht ausschließlich das Portal BORIS.NI. Für exakte Kaufpreise nutzen wir die Kaufpreissammlungen des Gutachterausschusses Hannover.
Ihr Vorteil mit dem Sachverständigenbüro Post
Wir sind Ihr unabhängiges Sachverständigenbüro für Immobilienbewertung in Hannover.
Rechtssichere Gutachten: auf Basis der Daten der Gutachterausschüsse.
Lokale Expertise: wir kennen die Unterschiede zwischen Südstadt, List, Linden, Bothfeld und Misburg.
Unabhängig & vereidigt: gerichtsfeste Gutachten, keine Interessenkonflikte.
Praxisnahe Beratung: für Kauf, Verkauf, Erbschaft, Finanzierung und gerichtliche Verfahren.
Immobilienwert Hannover 2025 professionell prüfen lassen Verlassen Sie sich auf unsere Marktkenntnis und eine neutrale Wertermittlung auf Basis aktueller GAA-Daten.
Häufig gestellte Fragen zum Immobilienmarkt in Hannover
Sind die genannten Immobilienpreise für Hannover Kaufpreise oder Angebotspreise? Die Werte stammen aus dem ImmoScout24-Preisatlas und sind Angebotspreise. Die tatsächlichen Kaufpreise können je nach Objekt, Lage und Verhandlung abweichen. Für verbindliche Daten nutzen wir die Kaufpreissammlungen des Gutachterausschusses Hannover.
Wo finde ich die offiziellen Bodenrichtwerte für Hannover? Die rechtsverbindlichen Bodenrichtwerte veröffentlicht das Land Niedersachsen im Portal BORIS.NI. Dort lassen sich zonenscharfe Werte abrufen.
Welche Stadtteile Hannovers sind besonders gefragt?
Südstadt, Kirchrode, Oststadt, Zoo und die List: hohe Nachfrage, stabile Preise.
Randlagen wie Misburg oder Hainholz: günstigere Einstiegspreise, mehr Preisunterschiede je nach Objekt.
Wann ist ein Immobiliengutachten in Hannover sinnvoll? Bei Kauf, Verkauf, Erbschaft, Scheidung, Finanzierung oder Rechtsstreitigkeiten ist ein neutrales, rechtssicheres Gutachten unverzichtbar.
Was ist der Vorteil eines Sachverständigengutachtens gegenüber Online-Bewertungen?
Online-Portale zeigen nur Angebotspreise, die Wunschvorstellungen der Verkäufer darstellen.
Ein Sachverständiger ermittelt den tatsächlichen Marktwert auf Basis von Kaufpreissammlungen und Bodenrichtwerten.
Sie erhalten eine neutrale, gerichtsfeste Bewertung, die Banken, Behörden und Gerichte anerkennen.
Immobilienmarktbericht Celle 2025
Immobilienmarktbericht Celle 2025 – Preise, Trends & Bodenrichtwerte
Kurzfazit 2025
Trend: vorsichtige Stabilisierung, reale Kaufpreise liegen oft unter den Angebotspreisen.
Bodenrichtwerte: variieren stark nach Lage/Nutzung – offizielle Werte nur über BORIS.NI abrufbar.
Ein- und Zweifamilienhäuser
Die Angebotspreise für Ein- und Zweifamilienhäuser in Celle liegen derzeit bei rund 2.727 €/m². Besonders gefragt sind Immobilien in Altencelle, Groß Hehlen und Westercelle, die durch gute Infrastruktur und ruhige Wohnlagen überzeugen. In Wietzenbruch und Klein Hehlen ist die Nachfrage stabil, während sanierungsbedürftige Objekte Preisabschläge erfahren.
Eigentumswohnungen
Der Durchschnittspreis für Eigentumswohnungen liegt bei rund 2.010 €/m². In zentralen Stadtteilen wie der Celler Altstadt oder Neustadt/Heese werden überdurchschnittliche Preise erzielt, insbesondere für modernisierte Bestände. In Randlagen wie Vorwerk oder Garßen zeigen sich dagegen günstigere Einstiegspreise, die für Eigennutzer und Kapitalanleger interessant sind.
Mehrfamilienhäuser & Rendite
Der Markt für Mehrfamilienhäuser bleibt differenziert:
In zentralen Lagen wie Altstadt und Heese sind stabile Faktoren möglich.
In Randlagen mit höherem Leerstand oder älterem Bestand ist Zurückhaltung zu beobachten.
Energieeffizienz und Sanierungsbedarf sind zentrale Einflussgrößen bei Kaufpreisfaktoren.
Immobilienbewertung in Celle
Bauland & Bodenrichtwerte
Die offiziellen Bodenrichtwerte werden über BORIS.NI veröffentlicht und sind für jede Zone in Celle abrufbar.
Einfamilienhaus-Bauplätze: weitgehend stabil in Lagen wie Groß Hehlen und Klein Hehlen.
Geschosswohnungsbauplätze: tendenziell steigend in nachgefragten Bereichen nahe der Innenstadt.
Gewerbe- und Logistikflächen: im Bereich Westercelle und an den Hauptverkehrsachsen teils fester bewertet.
Hinweis zu den Datenquellen
Die genannten €/m²-Werte stammen aus dem ImmoScout24-Preisatlas und sind Angebotspreise. Verbindliche Marktwerte ergeben sich nur aus den Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse. Für rechtssichere Bodenrichtwerte ist ausschließlich das Portal BORIS.NI maßgeblich.
Ihr Vorteil mit dem Sachverständigenbüro Post
Als öffentlich bestelltes und vereidigtes Sachverständigenbüro stehen wir Ihnen in Celle und Umgebung zur Seite. Wir liefern nicht nur die Angebotspreise, die Portale abbilden, sondern ermitteln für Sie den tatsächlichen Marktwert – neutral, unabhängig und gerichtsfest.
Unsere Stärken:
Rechtssichere Marktwertermittlung auf Basis von GAA-Daten
Unabhängigkeit & Neutralität – keine Interessenkonflikte
Lokale Expertise: wir kennen die Unterschiede zwischen Altencelle, Wietzenbruch, Groß Hehlen, Westercelle und allen weiteren Stadtteilen
Praxisorientierte Gutachten für Kauf, Verkauf, Erbschaft, Scheidung und Finanzierung
Immobilienwert Celle 2025 professionell prüfen lassen Verlassen Sie sich auf unsere Marktkenntnis und eine neutrale Wertermittlung auf Basis aktueller GAA-Daten.
Häufig gestellte Fragen zum Immobilienmarkt in Celle
Sind die genannten Immobilienpreise für Celle Kaufpreise oder Angebotspreise? Die Werte stammen aus dem ImmoScout24-Preisatlas und sind Angebotspreise. Die tatsächlichen Kaufpreise können je nach Objekt, Lage und Verhandlung abweichen. Für verbindliche Daten nutzen wir die Kaufpreissammlungen des Gutachterausschusses Celle.
Wo finde ich die offiziellen Bodenrichtwerte für Celle? Die rechtsverbindlichen Bodenrichtwerte veröffentlicht das Land Niedersachsen im Portal BORIS.NI. Dort lassen sich zonenscharfe Werte für alle Ortsteile Celles (z. B. Altencelle, Westercelle, Wietzenbruch) abrufen.
Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in den Ortsteilen von Celle?
In Altencelle, Westercelle und Groß Hehlen sind die Preise stabil bis leicht steigend.
In Klein Hehlen und Wietzenbruch zeigt sich ein differenzierter Markt mit günstigen Einstiegsmöglichkeiten.
Zentrale Lagen wie die Celler Altstadt und Heese verzeichnen überdurchschnittliche Angebotspreise.
Wann ist ein Immobiliengutachten in Celle sinnvoll? Ein Gutachten ist besonders empfehlenswert bei:
Kauf oder Verkauf einer Immobilie
Erbschaft, Scheidung oder Vermögensaufteilung
Finanzierungs- und Beleihungsfragen bei Banken
rechtlichen Auseinandersetzungen oder Gerichtsgutachten
Was ist der Vorteil eines Sachverständigengutachtens gegenüber Online-Bewertungen?
Online-Portale zeigen nur Angebotspreise, die Wunschvorstellungen der Verkäufer darstellen.
Ein Sachverständiger ermittelt den tatsächlichen Marktwert auf Basis von Kaufpreissammlungen und Bodenrichtwerten.
Sie erhalten eine neutrale, gerichtsfeste Bewertung, die Banken, Behörden und Gerichte anerkennen.
1 - Transaktionsvolumen steigt zum Vorjahr um ca. 34 % auf ca. 8,6 Mrd. Euro
2 - Eigentumswohnungen im Schnitt + 2 %
3 - Mehrfamilienhäuser: Preise im Schnitt - 8%, etwas 21-fache Jahresnettokaltmiete
Immobilienbewertung Hamburg 2025 – Ihr Sachverständigenbüro für Kurzgutachten, Verkehrswertgutachten & Restnutzungsdauergutachten
Wer in Hamburg oder im Umland eine Immobilie kaufen, verkaufen oder vererben möchte, braucht eine zuverlässige und neutrale Wertermittlung. Unser Sachverständigenbüro für Immobilienbewertung Hamburg bietet Ihnen präzise Kurzgutachten, Verkehrswertgutachten und Restnutzungsdauergutachten – basierend auf den neuesten Marktdaten wie dem Immobilienmarktbericht Hamburg 2025.
Stadtteilübersicht Hamburg – Verkäufe von Ein- und Zweifamilienhäusern 2024
Verteilung der Verkäufe von Ein- und Zweifamilienhäusern in Hamburg 2024. Datenbasis: Immobilienmarktbericht Hamburg 2025 – Visualisierung durch Post Immobilien, Sachverständigenbüro für Immobilienbewertung.
Die Karte zeigt deutlich, in welchen Stadtteilen Hamburgs besonders viele Ein- und Zweifamilienhäuser verkauft wurden. Für die Immobilienbewertung sind diese regionalen Unterschiede entscheidend – denn je nach Lage, Nachfrage und Grundstückswert ergeben sich teils deutliche Preisabweichungen.
Zertifizierter Sachverständiger für Immobilienbewertung - Tim Post
Kernerkenntnisse aus dem Immobilienmarktbericht Hamburg 2025
Wohnimmobilien
Bauplätze EFH: Bodenrichtwerte stabil zum Vorjahr
Bauplätze Geschosswohnungsbau: ca. +5 %
Ein- & Zweifamilienhäuser: Ø 808.000 €, Median 558.000 €
Eigentumswohnungen: Ø +2 %, Neubau mittlere Lage ca. 8.200 €/m²
Mehrfamilienhäuser: Preise ca. –8 %, Ø 2.900 €/m², etwa 21-fache Jahresnettokaltmiete
Wirtschaftsimmobilien
Büro- & Geschäftshäuser: ca. 18,9-fache Jahresnettokaltmiete
Umsatzentwicklung gesamt (2024)
Transaktionen:+29 % auf ca. 9.100
Geldumsatz:+34 % auf 8,6 Mrd. €
Starke Zuwächse u. a. bei Neubauwohnungen (+73 %) und EFH-Bauplätzen (+79 %)
Was heißt das für Sie? Der Markt ist aktiv – je nach Segment mit stabilen, steigenden oder sinkenden Preisen. Ein aktuelles Wertgutachten ist daher die beste Basis für Kauf, Verkauf oder steuerliche Entscheidungen.
Transaktionsvolumen steigt zum Vorjahr
Die Transaktionszahlen und die Geldumsätze stiegen von 2023 zu 2024 um ca. 9%. Es ergibt sich rechnerisch ein mittlerer Preis für eine Immobilie in Niedersachsen von ca. 250.000,- €. In 2024 wurde ein Gesamtumsatz von ca. 21,3 Milliarden Euro erreicht. Im Vergleich dazu betrug der Umsatz in den Jahren 2021 und 2022 mit 28 Milliarden und 29 Milliarden deutlich mehr.
Warum eine professionelle Immobilienbewertung in Hamburg?
Steuerliche Sicherheit: Für Erbschaft, Schenkung, Entnahme/Einlage, AfA/Restnutzungsdauer oder Grundbesitzbewertung liefern wir die belastbare Grundlage gegenüber Finanzamt & Behörden.
Objektiv & rechtssicher: Wir stützen uns nicht auf Angebotspreise, sondern auf tatsächlich notariell beurkundete Kaufpreise und offizielle Richtwerte.
Transparenz & Nachvollziehbarkeit: Unsere Gutachten erläutern Methodik, Datenquellen und Ergebnisse klar und prüfbar.
Unsere Leistungen (Hamburg & Umland)
Kurzgutachten Hamburg Kompakte, zügige Bewertung als Entscheidungsgrundlage für Kauf/Verkauf – inkl. Markt- und Lagedaten.
Verkehrswertgutachten Hamburg (nach ImmoWertV) Gerichtsfest und bankfähig für Rechtsstreit, Scheidung, Beleihung oder Vermögensaufstellung.
Restnutzungsdauergutachten Hamburg Fundierte Herleitung der RND zur steuerlichen AfA, Investitions- und Sanierungsplanung.
Gutachten für steuerliche Zwecke Erbschaft-/Schenkungssteuer, Grundbesitzbewertung, Entnahme/Einlage, Nachweis niedrigerer gemeiner Wert gegenüber dem Finanzamt.
Gewerbe- und Spezialimmobilien Büro, Handel, Produktion/Logistik – inklusive Mietertrags- und Liegenschaftszinsanalyse.
Einsatzgebiet: Hamburg, Norderstedt, Ahrensburg, Wedel, Pinneberg, Buxtehude, Seevetal, Winsen (Luhe), Geesthacht, Reinbek, Buchholz i. d. Nordheide.
So läuft Ihr Gutachten ab
Kostenfreie Erstberatung – Klärung von Ziel, Anforderung (z. B. steuerlich/gerichtsfest) und Unterlagen.
Was kostet ein Kurzgutachten in Hamburg? Das hängt von Objektart und Umfang ab. Kurzgutachten sind die schnelle und budgetfreundliche Lösung für Kauf-/Verkaufsentscheidungen. Weitere Informationen gibt es hier.
Wofür brauche ich ein Verkehrswertgutachten? Als rechtssichere Grundlage für Gerichte, Finanzamt, Banken – etwa bei Erbschaft, Scheidung, Vermögensauseinandersetzung oder Finanzierung.
Bewerten Sie auch im Umland? Ja, in Hamburg und u. a. Norderstedt, Ahrensburg, Wedel, Pinneberg, Buxtehude, Seevetal, Winsen (Luhe), Geesthacht, Reinbek, Buchholz i. d. Nordheide.
Welche Unterlagen werden benötigt? Typisch: Grundbuchauszug, Flurkarte, Bauunterlagen/Pläne, Wohn-/Nutzflächenberechnung, Energieausweis, Mietverträge, Kaufvertrag(e) – wir sagen Ihnen genau, was nötig ist.
Wir freuen uns darauf, Ihr Kurzgutachten, Verkehrswertgutachten oder Restnutzungsdauergutachten für Hamburg und das Umland professionell zu erstellen – auch für steuerliche Zwecke.
Sie interessieren sich für den Wert Ihrer Immobilie? Nehmen Sie direkt hier Kontakt zu einem unserer Sachverständigen auf.
Die hier enthaltenen Informationen sind unverbindliche Auskünfte (Irrtum vorbehalten).
Einwilligung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Einwilligung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Präferenzen
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.